Die Geschichte

 

1716: Nach der Chronik siedeln nach dem 30-jährigen Krieg die ersten Juden in Emmendingen. Fünf vertriebene Familien aus dem schweizerischen Thurgau erhalten einen Schutzbrief.

1727: Der jüdische Händler Moses Gydon kauft ein Haus in der Kirchstr. 11, in dem ein Betsaal eingerichtet wird.

1763: Das Haus in der Kirchstr. 11 wird Synagoge.

1823: Für die wachsende jüdische Gemeinde wird das Haus bald zu klein. Nach Verhandlungen mit der Stadtgemeinde Emmendingen und dem Oberrat der Israeliten Badens wird eine neue Synagoge direkt vor dem Haus Kirchstr. 11 gebaut. Die Alte Synagoge dient nun als Gemeindehaus mit Kantorenwohnung, Gemeindesaal und Unterrichtsräumen.

1835: In einem Nebengebäude wird die Miqwe - ein Ritualbad - gebaut.

1880: In Emmendingen leben über 400 Juden, das macht 12,9 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

1923: Die Synagoge wird umgebaut und vergrößert.

1933: Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme flüchten auch Emmendinger Juden - trotz des bis dahin so positiven Zusammenlebens mit den christlichen Nachbarn ins Ausland, da sich die Verhältnisse zunehmend verschlechtern und sie um ihre persönliche Sicherheit und ihre wirtschaftliche Existenz fürchten müssen.

1938: Am 10. November wird in Emmendingen die Synagoge am Schlossplatz verwüstet und anschließend gesprengt. Die "Alte Synagoge" in der Kirchstr. 11 aber als Gebäude erhalten.

1939: Die Sprengung wird der Jüdischen Gemeinde mit RM 4.179,45 in Rechnung gestellt. Da die Jüdische Gemeinde diesen Betrag nicht bezahlen kann, schreibt der Synagogenrat am 7.7.1939 an den Bürgermeister der Stadt Emmendingen: "...sind wir augenblicklich nicht in der Lage, den angeforderten Betrag zu zahlen, wären aber bereit, den Platz, auf dem die Synagoge stand, als Gegenleistung der Stadt Emmendingen zu überlassen". Die Stadt nimmt dieses Angebot an, das Gemeindehaus Kirchstr. 11 wird ebenfalls enteignet.

1940: Im Oktober werden diejenigen Emmendinger Juden, denen eine Flucht nicht gelungen war, in das südfranzösische KZ Gurs deportiert, von dort ein Jahr später nach Auschwitz. Nur ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde überlebt Auschwitz und kehrt nach Emmendingen zurück, wo er an den Folgen der KZ-Haft als junger Mann stirbt.

1941: Die "Alte Synagoge" in der Kirchstr. 11 wird von der Stadt Emmendingen in ein Mehrfamilienhaus umgebaut.

1945: In Freiburg/Br. wird die Israelitische Landesgemeinde Südbaden gegründet, die gleichzeitig als Sitz des Oberrats der Israeliten Südbadens (französische Besatzungszone) arbeitet. Das enteignete Haus Kirchstr. 11 wird der Israelitischen Landesgemeinde Südbaden durch die französische Besatzungsmacht zurückgegeben.

1954: Die Israelitische Landesgemeinde Südbaden verkauft das Haus wiederum der Stadt Emmendingen zum Preis von 14.000,- , da nicht damit gerechnet werden kann, dass jemals wieder Juden in Emmendingen ansässig sein werden.

1995: Der Zuzug jüdischer Emigranten aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion auch nach Emmendingen und Umgebung macht es im Februar notwendig, eine neue Jüdische Gemeinde Emmendingen zu gründen. Die Jüdische Gemeinde betreute zu dieser Zeit 74 Personen. Da eine neue Synagoge oder ein Betsaal nicht vorhanden waren, mietete die Jüdische Gemeinde monatlich einmal einen Saal von der Stadt Emmendingen, in dem ein Shabbat-Gottesdienst gefeiert wird.

1997: Nach positiven Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Emmendingen hat der Gemeinderat im Frühjahr beschlossen, der Jüdischen Gemeinde Emmendingen das Haus der "Alten Synagoge" zu überlassen, vorausgesetzt, die Finanzierung des Umbaus in ein Gemeindezentrum ist gewährleistet. Die berechneten Umbau und Einrichtungskosten beziffern sich auf ca. Euro 500.000,-.

1998: zieht das Gemeindebüro für kurze Zeit in das Obergeschoss des Jüdischen Museums Emmendingen (ehemaliges Mikwengebäude) um.

1999: Im Februar wurde das Gebäude Kirchstr. 11 der Jüdischen Gemeinde durch eine Festakt von Oberbürgermeister Ulrich Niemann zurückerstattet. Seitdem befinden sich in den Räumen die Büros der Jüdischen Gemeinde. Gleichzeitig konnte in der Landvogtei 11 Räume für eine Synagoge mit Gemeindesaal und koscheren Küchen als Übergangslösung - bis zum Umbau der Synagoge - gemietet werden.
Die Integrationsbemühungen der Jüdischen Gemeinde Emmendingen wurden mit der Überreichung des Karl - Kübel - Preis für "Familieninitiativen in religiösen Gemeinden" im September in der Frankfurter Paulskirche gewürdigt.

2000: Die Jüdische Gemeinde Emmendingen erhielt durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen.

2003: Ende Januar 2003 hat unsere bisherige Sozialhelferin ihr Studium an der Katholischen Fachhochschule beendet und arbeitet nunmehr als Diplom-Sozialarbeiterin in der Jüdischen Gemeinde Emmendingen. Soweit bekannt ist sie wohl die erste voll ausgebildete Dipl.-Sozialarbeiterin aus dem Kreise der jüdischen Kontingentflüchtlinge, die in Deutschland ein entsprechendes Studium absolviert hat.

Seit dem 15. Oktober 2003 ist die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden (IRG) Eigentümerin des gesamten Gebäudekomplexes, in dem sich bisher die "provisorische" Synagoge befand. Die IRG hat der Jüdischen Gemeinde Emmendingen die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, sodaß nunmehr neben den bislang genutzen Räumen auch ein Unterrichtsraum und ein Jugendzentrum eingerichtet werden soll.

2004: Im März erfolgten Vorstandswahlen: gewählt wurden:
Frau Ute Teschemacher, 1. Vorsitzende
Frau Bettina Freitag und Herr Jurij Marjanowski als Stellvertreter.
Ute Teschemacher und Jurij Marjanowski vertreten die Jüdische Gemeinde Emmendingen im Oberrat der Israeliten Badens. Die Wahlperiode beträgt drei Jahre.

Im Frühjahr beginnt der Ausbau des Dachgeschosses und die Außenrenovierung des Gemeindezentrums.

Dreaharbeiten Juli 2004 Film Ausgerechnet Deutschland - Jüdische Immigration nach Emmendingen
Dreaharbeiten Juli 2004 Film Ausgerechnet Deutschland - Jüdische Immigration nach Emmendingen

Seit Juni 2004 dreht der Filmemacher Torsten Wenk für den Südwestfunk und der Landesfilmhochschule in Ludwigsburg einen Dokumentarfilm über die Jüdische Gemeinde Emmendingen. In unregelmäßigen Abständen kommt das Drehteam und begleitet jüdische Emigranten in ihrem ganz normalen Alltag in Emmendingen. Insgesamt werden über die Monate hinaus ca. 40 Stunden Filmmaterial gedreht, die dann auf 90 Minuten zusammen geschnitten werden müssen.

Drei unserer Gymnasialschüler und Schülerinnen beenden mit dem Abitur ihre Schullaufbahn und beginnen im Herbst mit dem Studium.

Der Südwestfunk dreht in der Dokumentationsreihe: „Landeschau unterwegs“ den Film „Jüdisches Leben heute“, der auch u.a. in der Jüdischen Gemeinde Emmendingen gedreht wurde.

Im Dezember wird unsere Vorsitzende in den Vorstand des Oberrats der Israeliten Badens gewählt.

Einweihung des Gemeindesaals am 12.02.2005
Einweihung des Gemeindesaals am 12.02.2005
2005: Am 12. Februar wird mit einem Festakt der neue Gemeindesaal anlässlich des 10jährigen Bestehens der Jüdischen Gemeinde Emmendingen eingeweiht, abends feiert die Gemeinde mit einem großen Ball in der Emmendinger Steinhalle.

Im März wird der Film „Ausgerechnet Deutschland - Jüdische Immigration nach Emmendingen“ als Erstaufführung der Bevölkerung in der Steinhalle vorgeführt, eine Woche später wird der 86 Minuten lange Film im SWR ausgestrahlt. (ein paar DVD dieses Films sind noch in der Jüdischen Gemeinde erhältlich).

Wenige Wochen später erfolgt die Sendung des SWR-Films: „Jüdisches Leben heute“.

Im Sommer beendet eine weitere Schülerin das Gymnasium mit dem Abitur.

Der Zuzug jüdischer Emigranten stagniert auf Grund des neuen Zuwanderungs-Gesetzes. Wann und zu welchem Zeitpunkt eine weitere Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion möglich ist, ist ungewiss. Lediglich einige wenige Familienangehörige kommen nach Emmendingen.

Bundespräsident Horst Köhler würdigt Klaus Teschemacher
Bundespräsident Horst Köhler würdigt Klaus Teschemacher
Am 14. Dezember wird der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Emmendingen, Klaus Teschemacher, in Berlin von Bundespräsident Prof. Horst Köhler für seinen Einsatz für die Wohlfahrtspflege geehrt.

Benennung des Gemeindehauses in Simon-Veit-Haus
Benennung des Gemeindehauses in Simon-Veit-Haus
2006: Zum 11jährigen Jubiläum wird das Gemeindehaus in der Kirchstr. 11 am 12. Februar in „Simon-Veit-Haus“ benannt.

22. Februar: Vortrag des Historikers und Politologen Alexander Roizen: „Deutsch-Israelische Beziehungen" im Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses. Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.

Vernissage in der Emmendinger Sparkasse
Vernissage in der Emmendinger Sparkasse
Am 6. März konnten wir zum ersten Mal eine Vernisage der Bilder unserer Kinder-Mal-Gruppe in der Sparkasse in Emmendingen feiern. Die Kinder haben einige Jahre unter Leitung der Kunstpädagogin Nina Kaikova wunderschöne Bilder gemalt. Die Ausstellung die bis zum 24. März zu sehen war, fand sowohl beim Publikum als auch in der Presse großen Anklang.

8. März: V. links n. rechts: Roman Zaitsev, Vladimir Prokhorov, Julia Yasnogorodska, Alina Belenkova
8. März: V. links n. rechts: Roman Zaitsev, Vladimir Prokhorov, Julia Yasnogorodska, Alina Belenkova
In der Nacht vom 8. auf den 9. März feierten wir den "Tag der Befreiung vom Naziregime" mit einem Konzert. Die fünf Künstlerinnen und Künstler: Gesang/Gitarre: Roman Zaitsev, Gesang/Gitarre: Vladimir Prokhorov, Gesang/Gitarre: Julia Yasnogorodska, Gesang: Alina Belenkova wurden zusätzlich am Klavier von Alexander Vorobyov begleitet. Viele russische und israelische/jüdische Lieder begeisterten das Publikum im vollen Gemeindesaal im Simon-Veit-Haus.

3. Mai: „Vergessene Namen" aus 200 Jahren jüdischer Geschichte in Emmendingen. Die Jüdische Gemeinde Emmendingen hat in ihrer 200jährigen Geschichte eine Reihe bedeutender Persönlichkeiten hervorgebracht. Den Spuren von etwa einem Dutzend von ihnen wurden an diesem Abend durch Pfarrer Karl Günther dem Publikum näher gebracht.

9. Mai: Inge Auerbach, New York, Lesungen und Zeitzeugengespräch im Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses. Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.

Brith Mila: Daniel Chernenko und Artur Abramouych mit Rabbiner Soussan und Kantor Torsten Rottberger und Eltern
Brith Mila: Daniel Chernenko und Artur Abramouych mit Rabbiner Soussan und Kantor Torsten Rottberger und Eltern
Der 17. Mai war ein besonderer Tag für die Jüdische Gemeinde: 2 unserer 8 und 9-jährigen Jungen wurden im Beisein von Rabbiner Benjamin D. Soussan beschnitten und so in den Bund Abrahams aufgenommen. Die Brith Mila der beiden wurde entsprechend fröhlich gefeiert.

14. Juni: „Alle sieben Jahre wandelt sich dein Wesen" Mascha Kaleko. Die jüdische Dichterin wurde vorgestellt von Ursula Kurze und Ruben Frankenstein. Gemeinschaftsveranstaltung in dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.

Im Sommer haben wieder 3 Schülerinnen das Gymnasium mit dem Abitur verlassen und studieren nun an verschiedenen Universitäten.

Klezmer-Band „Nechama 2"
Klezmer-Band „Nechama 2"
16. Juli: Klezmer-Konzert mit Jgor Milstein und seiner Klezmer-Band „Nechama 2" in der Emmendinger Steinhalle. Das Programm umfaßte sowohl jiddische als auch hebräische und rumänische Lieder aus dem Bereich des klassischen Klezmer, aber auch bekannte Melodien von Georges Gershwin und Vincento Monti. Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Manana Odischelidze und Ihre Kinergruppe
Manana Odischelidze und Ihre Kinergruppe
26. Juli: Die Pianistin und Klavierlehrerin Manana Odischelidze gibt mit ihren Schülerinnen und Schülern ein Konzert im Gemeindesaal des Simon-Veit- Hauses.

17. September: Das Klavier-Duo „Rhapsody" - Marina Kheifets und Anna Yarovaya spielten an diesem Abend ein absolut excellentes Konzert - zu zweit einem Klavier - Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Gershwin, Piazzolla Grinberg und Rosenblatt. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses.

18. Oktober: Zeitzeugengespräch mit Dr. Kurt Maier, Washington: „Meine drei Stationen - Kippenheim - Gurs - USA". Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur, dem Kulturamt der Stadt Emmendingen und dem Ökumenischen Bildungswerk Emmendingen im Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses.

9. November: Gedenkveranstaltung mit der Stadt Emmendingen.

29. November: Peter Pflug erzählt jüdische Märchen und Geschichten. In Zusammenarbeit mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen. Im Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses.

Chanukka-Ball
Chanukka-Ball
23. Dezember: Chanukka-Ball in der Steinhalle.

Chanukka-Ball
Chanukka-Ball
2007: 14. Februar: Stella Silberstein: „Hotel Excelsior": Tagebuch einer Spurensuche 1945/46. Vortrag und Lesung mit Ingeborg Hecht und Ursula Kurze. In Zusammenarbeit mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen im Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses.

5. März: „Karlsruhe- Gurs - Izieu": Zeitzeugengespräch mit Paul Niedermann. In Zusammenarbeit mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.

15. April: Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.

Gewählt wurden:
1. Vorsitzende:
Frau Ute Teschemacher
 
Stellvertreter:
Herr Jakiv Brontfeyn
    Frau Victoria Budyakova
     
Als Delegierte in den Oberrat der Israeliten Badens:
    Frau Ute Teschemacher
    Frau Victoria Budyakova.

10. Mai: Gedenkveranstaltung anlässlich der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in der Gedenkstätte „Ehemalige Synagoge Kippenheim: u.a. liest Ute Teschemacher aus Werken von Mascha Kalecko.

20. Mai: Eröffnung der Ausstellung: „ ..und ich wurde Ihnen zu einem kleinen Heiligtum.." der Forschungsstelle Bet Tfila der Hebräischen Universität Jerusalem mit der Technischen Universität Braunschweig: 16 Holzmodelle deutscher Synagogen aus 7 Jahrhunderten im Foyer des Rathauses der Stadt Emmendingen. Eine Gemeinschaftsausstellung der Jüdischen Gemeinde Emmendingen und der Stadt Emmendingen mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland. Ausstellungsdauer bis 13. Juni 2007.

21. Mai: Vortrag: Antisemitismus in der Sowjetunion und die Auswirkungen auf die heutige Situation in der Ukraine und Russland, von Alexander Roizen, MA in Zusammenarbeit mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und des Kulturamts der Stadt Emmendingen.

4.-12. Juli: Unser Mitglied Alisa Goutach nimmt als Mitglied der deutschen Mannschaft an dem internationalen jüdischen Sportfest, der „Maccabiade“, in Rom als Mitglied der Tennismannschaft teil.

11. Juli: Vortrag: Else Lasker-Schüler, vorgestellt von Ursula Kurze und Ruben Frankenstein im Gemeindesaal, Simon-Veit-Haus, Emmendingen. In Zusammenarbeit mit dem Verein für jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.

Übergabe Mahnmal
Übergabe Mahnmal
13. Juli: Übergabe des Mahnmals Emmendingen-Gurs für die nach Gurs deportierten Emmendingen Juden am Platz der ehemaligen Synagoge Emmendingen durch Schüler und Lehrer der Gewerblichen Schulen Emmendingen.

9. Sept.: Tag des offenen Denkmals – Jüdisches Museum Emmendingen.
Und Vortrag von Itamar Baum: „Geschichte und Bedeutung der Synagoge“. Gemeindesaal Simon-Veit-Haus, Emmendingen. In Zusammenarbeit mit dem Verein für jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen

21. Okt.: Beginn des Bauchtanzkurses unter Leitung von Karina Gitina nachdem der Karatekurs beendet wurde.

24. Okt.: Vortrag Monika Miklis MA: Jüdische Sakralkunst. Gemeindesaal Simon-Veit-Haus, Emmendingen

1.Nov.: Gründung des Jüdischen Lehrhaus Emmendingen mit den ersten Vorlesungen vom 5. Nov. bis 20. Dezember 2007. Dazu gehören Vorlesungen/Seminare zu Themen wie „Geschichte der Juden in Deutschland“ (Klaus Teschemacher); Jüdische Philosophie, Jüdische Gebete (Itamar Baum); Auf den Spuren jüdischer Kunst (Monika Miklis); Hebräische Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene (Rivka Hollaender). Ein Gemeinschaftsprojekt der Jüdischen Gemeinde Emmendingen und des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur.

Elizabeth Chayes Neiman (Altstimme) und Judy V. Kadar, Harfen
Elizabeth Chayes Neiman (Altstimme) und Judy V. Kadar, Harfen
8. Nov. Gedenkveranstaltung der Stadt Emmendingen zur Reichspogromnacht auf dem Platz der ehemaligen Synagoge.

8. Nov.: Konzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938: Ulrich von Wrochem, Viola solo, spielt Werke jüdischer Komponisten des 20. Jahrhunderts. Gemeindesaal Simon-Veit-Haus, Emmendingen. In Zusammenarbeit mit dem Verein für jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.

18. Nov.: Konzert: Jiddische und jüdische Lieder und Stücke aus der sephardischen, hebräischen und jiddischen Tradition vorgetragen von Elizabeth Chayes Neiman (Altstimme) und Judy V. Kadar, Harfen. Gemeindesaal Simon-Veit-Haus, Emmendingen. Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Traditioneller Chanukka-Ball
Traditioneller Chanukka-Ball
8. Dez.: traditioneller Chanukka-Ball in der Steinhalle zu Emmendingen mit der Band: „Interforte“.

2008:

Der größte Teil des Jahres 2008 stand unter dem Zeichen der 60jährigen Geschichte des Staates Israel. Aus diesem Anlass fanden die JÜDISCHEN KULTURTAGE EMMENDINGEN statt.

19.01.2008: Bar Mizwa von Jonathan Arbely, Emmendingen.

Purim Disco
Purim Disco
Purim Disco
Purim Disco
22.03.2008: Purim Disco im Schlosskeller, Emmendingen.

06.04.2008: Führung durch die Synagoge mit Klaus Teschemacher.

Synagoge
Synagoge Pforzheim
10.04.2008: Gemeindeausflug nach Pforzheim, Besuch der Synagoge

08.05.2008: Jom Haatzmaut (Isr. Unabhängigkeitstag). Bücher aus dem Feuer: Lesungen aus Werken von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Mascha Kaleko, und Isaak Babel.

27.05.2008: Die Kreuzzüge aus jüdischer Sicht, Vortrag von K. Teschemacher.

12.06.2008: Lieder des Landes meiner Liebe: Portrait der Dichterin Lea Goldberg. Mit Ruben Frankenstein.

Workshop
Workshop
Workshop
Workshop
15.06.2008: Von der Windel bis zum Toraband: Workshop für Kinder ab 6 Jahren. Mit Monika Miklis M.A.

15.06.2008: Die Bundeslade. Vortrag von Jörg Dendl, M.A.

22.06.2008: Schawuoth – Das Fest der Toragebung: Vortrag mit Rivka Hollaender. Führung durch das Jüdische Museum Emmendingen. 20.00 h: Jiddische Lieder und Klezmer mit der Gruppe Kapelje/Freiburg.

25.06.2008: Ich will wohnen im Menschenwort: literarisch-musikalisches Portrait der Dichterin Rose Ausländer mit Ursula Kunze, Dresden und Rubek Frankenstein.

01.07.2008: Der neue Jude: Hebräische Literatur im Spiegel der Israelischen Geschichte. Mit Prof. Dr. Anat Feinberg.

07.09.2008: Europäischer Tag der jüdischen Kultur. Tag der offenen Tür im Jüdischen Museum Emmendingen. Israelische Lieder mit Itamar Baum. Die Liturgie des Shabbatg`ttesdienstes mit R. Hollaender. Jiddische Lieder und Chansons von Georg Kreisler mit Menachem Amitai (Gesang) und Rimma Vainshtein (Klavier)

Israelische Nacht
Israelische Nacht
Israelische Nacht
Israelische Nacht
Israelische Nacht
Israelische Nacht
20.09.2008: Israelische Nacht: mit der Band Jossif Gorenberg et Friends (Berlin), Arnold Sarajinski, Pantomime, Bauchtanzgruppe Salome (Emmendingen)

Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht
Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht
Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht
Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht
Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht
Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht
09.11.2008: „Reichspogromnacht“. Gedenkveranstaltung auf dem Platz der ehemaligen Synagoge, anschließend Konzert „Jerushalajim shel Zachav“ – Jerusalem aus Gold mit Dorothea Rieger (Gesang) und David Suchanek (Klavier).

12.11.2008: Lucas Fels (Cello) spielt Werke von Artur Schnabel, Luigi Dallapiccola und Hermann Lachenmann.

13.11.2008: Vortrag „Jud Süß Oppenheimer“ von Jörg Dendl.

22.11.2008: Judentum im heutigen Deutschland und die Aufgaben des Rabbiners mit Rabbiner Rabinovitsch.

23.11.2008: Marc Chagall – Vortrag von Tatjana Bobrova.

Chanukka Ball
Chanukka Ball
Chanukka Ball
Chanukka Ball
Chanukka Ball
Chanukka Ball
20.12.2008: Traditioneller Chanukka-Ball in der Steinhalle, Emmendingen.

2009:

Gedenkveranstaltung anlässich des sog. „Judenedikts“
Gedenkveranstaltung anlässich des sog. „Judenedikts“
13.01.2009: Gedenkveranstaltung und Empfang anlässlich des sog. „Judenedikts“ vom11. Januar 1809: 200 Jahre Oberrat der Israeliten Badens im Bürgersaal des Alten Rathauses mit Reden von Ute Teschemacher und Viktoria Budyakova.

Bar Mizwa
Bar Mizwa
Bar Mizwa
Bar Mizwa
31.01.2009: Bar Mizwa von Artur Abramovych.

05.02.2009: Warum folgten sie Hitler? – Die Psychologie des National-Sozialismus. Vortrag von Dr. Stephan Marks, PH Freiburg.

01.03.2009: Einrichtung eines Computerkurses für Senioren. 10 Damen und Herren nehmen unter Leitung unseres Sozialhelfers Maksym Chernenko daran teil.

25.03.2009: Lebensläufe jüdischer Familien aus Eichstetten a.K. Forschungsergebnis von Cristina Weibler, Ursula Kügele und Nadja Kempf.

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© 2003 Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R