Die Geschichte
1716: Nach der Chronik siedeln nach dem 30-jährigen Krieg
die ersten Juden in Emmendingen. Fünf vertriebene Familien aus dem
schweizerischen Thurgau erhalten einen Schutzbrief.
1727: Der jüdische Händler Moses Gydon kauft ein Haus in
der Kirchstr. 11, in dem ein Betsaal eingerichtet wird.
1763: Das Haus in der Kirchstr. 11 wird Synagoge.
1823: Für die wachsende jüdische Gemeinde wird das Haus
bald zu klein. Nach Verhandlungen mit der Stadtgemeinde Emmendingen
und dem Oberrat der Israeliten Badens wird eine neue Synagoge direkt
vor dem Haus Kirchstr. 11 gebaut. Die Alte Synagoge dient nun als
Gemeindehaus mit Kantorenwohnung, Gemeindesaal und Unterrichtsräumen.
1835: In einem Nebengebäude wird die Miqwe - ein Ritualbad
- gebaut.
1880: In Emmendingen leben über 400 Juden, das macht 12,9
Prozent der Gesamtbevölkerung aus.
1923: Die Synagoge wird umgebaut und vergrößert.
1933: Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme flüchten
auch Emmendinger Juden - trotz des bis dahin so positiven Zusammenlebens
mit den christlichen Nachbarn ins Ausland, da sich die Verhältnisse
zunehmend verschlechtern und sie um ihre persönliche Sicherheit
und ihre wirtschaftliche Existenz fürchten müssen.
1938: Am 10. November wird in Emmendingen die Synagoge am
Schlossplatz verwüstet und anschließend gesprengt. Die "Alte
Synagoge" in der Kirchstr. 11 aber als Gebäude erhalten.
1939: Die Sprengung wird der Jüdischen Gemeinde mit RM 4.179,45
in Rechnung gestellt. Da die Jüdische Gemeinde diesen Betrag nicht
bezahlen kann, schreibt der Synagogenrat am 7.7.1939 an den Bürgermeister
der Stadt Emmendingen: "...sind wir augenblicklich nicht in
der Lage, den angeforderten Betrag zu zahlen, wären aber bereit,
den Platz, auf dem die Synagoge stand, als Gegenleistung der Stadt
Emmendingen zu überlassen". Die Stadt nimmt dieses Angebot
an, das Gemeindehaus Kirchstr. 11 wird ebenfalls enteignet.
1940: Im Oktober werden diejenigen Emmendinger Juden, denen
eine Flucht nicht gelungen war, in das südfranzösische KZ Gurs deportiert,
von dort ein Jahr später nach Auschwitz. Nur ein Mitglied der Jüdischen
Gemeinde überlebt Auschwitz und kehrt nach Emmendingen zurück, wo
er an den Folgen der KZ-Haft als junger Mann stirbt.
1941: Die "Alte Synagoge" in der Kirchstr. 11
wird von der Stadt Emmendingen in ein Mehrfamilienhaus umgebaut.
1945: In Freiburg/Br. wird die Israelitische Landesgemeinde
Südbaden gegründet, die gleichzeitig als Sitz des Oberrats der Israeliten
Südbadens (französische Besatzungszone) arbeitet. Das enteignete
Haus Kirchstr. 11 wird der Israelitischen Landesgemeinde Südbaden
durch die französische Besatzungsmacht zurückgegeben.
1954: Die Israelitische Landesgemeinde Südbaden verkauft
das Haus wiederum der Stadt Emmendingen zum Preis von 14.000,- ,
da nicht damit gerechnet werden kann, dass jemals wieder Juden in
Emmendingen ansässig sein werden.
1995: Der Zuzug jüdischer Emigranten aus den Ländern der
ehemaligen Sowjetunion auch nach Emmendingen und Umgebung macht
es im Februar notwendig, eine neue Jüdische Gemeinde Emmendingen
zu gründen. Die
Jüdische Gemeinde betreute zu dieser Zeit 74 Personen. Da eine neue
Synagoge oder ein Betsaal nicht vorhanden waren, mietete die Jüdische
Gemeinde monatlich einmal einen Saal von der Stadt Emmendingen,
in dem ein Shabbat-Gottesdienst gefeiert wird.
1997: Nach positiven Verhandlungen mit der Stadtverwaltung
Emmendingen hat der Gemeinderat im Frühjahr beschlossen, der Jüdischen
Gemeinde Emmendingen das Haus der "Alten Synagoge" zu
überlassen, vorausgesetzt, die Finanzierung des Umbaus in ein Gemeindezentrum
ist gewährleistet. Die berechneten Umbau und Einrichtungskosten
beziffern sich auf ca. Euro 500.000,-.
1998: zieht das Gemeindebüro für kurze Zeit in das Obergeschoss
des Jüdischen Museums Emmendingen (ehemaliges Mikwengebäude) um.
1999: Im Februar wurde das Gebäude Kirchstr. 11 der Jüdischen
Gemeinde
durch
eine Festakt von Oberbürgermeister Ulrich Niemann zurückerstattet.
Seitdem befinden sich in den Räumen die Büros der Jüdischen Gemeinde.
Gleichzeitig konnte in der Landvogtei 11 Räume für eine Synagoge
mit Gemeindesaal und koscheren Küchen als Übergangslösung - bis
zum Umbau der Synagoge - gemietet werden.
Die Integrationsbemühungen der Jüdischen Gemeinde Emmendingen wurden
mit der Überreichung des Karl - Kübel - Preis für "Familieninitiativen
in religiösen Gemeinden" im September in der Frankfurter Paulskirche
gewürdigt.
2000: Die Jüdische Gemeinde Emmendingen erhielt durch das
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die Rechte einer Körperschaft
des öffentlichen Rechts verliehen.
2003: Ende Januar 2003 hat unsere bisherige Sozialhelferin
ihr Studium an der Katholischen Fachhochschule beendet und arbeitet
nunmehr als Diplom-Sozialarbeiterin in der Jüdischen Gemeinde
Emmendingen. Soweit bekannt ist sie wohl die erste voll ausgebildete
Dipl.-Sozialarbeiterin aus dem Kreise der jüdischen Kontingentflüchtlinge,
die in Deutschland ein entsprechendes Studium absolviert hat.
Seit dem 15. Oktober 2003 ist die Israelitische Religionsgemeinschaft
Baden (IRG) Eigentümerin des gesamten Gebäudekomplexes, in dem sich
bisher die "provisorische" Synagoge befand. Die IRG hat
der Jüdischen Gemeinde Emmendingen die Räumlichkeiten zur Verfügung
gestellt, sodaß nunmehr neben den bislang genutzen Räumen auch ein
Unterrichtsraum und ein Jugendzentrum eingerichtet werden soll.
2004: Im März erfolgten Vorstandswahlen: gewählt
wurden:
Frau Ute Teschemacher, 1. Vorsitzende
Frau Bettina Freitag und Herr Jurij Marjanowski als Stellvertreter.
Ute Teschemacher und Jurij Marjanowski vertreten die Jüdische
Gemeinde Emmendingen im Oberrat der Israeliten Badens. Die Wahlperiode
beträgt drei Jahre.
Im Frühjahr beginnt der Ausbau des Dachgeschosses und die
Außenrenovierung des Gemeindezentrums.

- Dreaharbeiten Juli 2004 Film Ausgerechnet Deutschland - Jüdische
Immigration nach Emmendingen
Seit Juni 2004 dreht der Filmemacher Torsten Wenk für den
Südwestfunk und der Landesfilmhochschule in Ludwigsburg einen
Dokumentarfilm über die Jüdische Gemeinde Emmendingen.
In unregelmäßigen Abständen kommt das Drehteam und
begleitet jüdische Emigranten in ihrem ganz normalen Alltag
in Emmendingen. Insgesamt werden über die Monate hinaus ca.
40 Stunden Filmmaterial gedreht, die dann auf 90 Minuten zusammen
geschnitten werden müssen.
Drei unserer Gymnasialschüler und Schülerinnen beenden
mit dem Abitur ihre Schullaufbahn und beginnen im Herbst mit dem
Studium.
Der Südwestfunk dreht in der Dokumentationsreihe: „Landeschau
unterwegs“ den Film „Jüdisches Leben heute“,
der auch u.a. in der Jüdischen Gemeinde Emmendingen gedreht
wurde.
Im Dezember wird unsere Vorsitzende in den Vorstand des Oberrats
der Israeliten Badens gewählt.

- Einweihung des Gemeindesaals am 12.02.2005
2005: Am 12. Februar wird mit einem Festakt der neue Gemeindesaal
anlässlich des 10jährigen Bestehens der Jüdischen Gemeinde
Emmendingen eingeweiht, abends feiert die Gemeinde mit einem großen
Ball in der Emmendinger Steinhalle. Im März wird der Film
„Ausgerechnet Deutschland - Jüdische Immigration nach
Emmendingen“ als Erstaufführung der Bevölkerung
in der Steinhalle vorgeführt, eine Woche später wird der
86 Minuten lange Film im SWR ausgestrahlt. (ein paar DVD dieses
Films sind noch in der Jüdischen Gemeinde erhältlich).
Wenige Wochen später erfolgt die Sendung des SWR-Films: „Jüdisches
Leben heute“.
Im Sommer beendet eine weitere Schülerin das Gymnasium mit
dem Abitur.
Der Zuzug jüdischer Emigranten stagniert auf Grund des neuen
Zuwanderungs-Gesetzes. Wann und zu welchem Zeitpunkt eine weitere
Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion möglich
ist, ist ungewiss. Lediglich einige wenige Familienangehörige
kommen nach Emmendingen.

- Bundespräsident Horst Köhler würdigt Klaus Teschemacher
Am 14. Dezember wird der Geschäftsführer der Jüdischen
Gemeinde Emmendingen, Klaus Teschemacher, in Berlin von Bundespräsident
Prof. Horst Köhler für seinen Einsatz für die Wohlfahrtspflege
geehrt.

- Benennung des Gemeindehauses in Simon-Veit-Haus
2006: Zum 11jährigen Jubiläum wird das Gemeindehaus
in der Kirchstr. 11 am 12. Februar in „Simon-Veit-Haus“
benannt. 22. Februar: Vortrag des Historikers und Politologen
Alexander Roizen: „Deutsch-Israelische Beziehungen" im
Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses. Gemeinschaftsveranstaltung mit
dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und dem
Kulturamt der Stadt Emmendingen.

- Vernissage in der Emmendinger Sparkasse
Am 6. März konnten wir zum ersten Mal eine Vernisage der Bilder
unserer Kinder-Mal-Gruppe in der Sparkasse in Emmendingen feiern.
Die Kinder haben einige Jahre unter Leitung der Kunstpädagogin
Nina Kaikova wunderschöne Bilder gemalt. Die Ausstellung die
bis zum 24. März zu sehen war, fand sowohl beim Publikum als
auch in der Presse großen Anklang.

- 8. März: V. links n. rechts: Roman Zaitsev, Vladimir Prokhorov,
Julia Yasnogorodska, Alina Belenkova
In der Nacht vom 8. auf den 9. März feierten wir den "Tag
der Befreiung vom Naziregime" mit einem Konzert. Die fünf
Künstlerinnen und Künstler: Gesang/Gitarre: Roman Zaitsev,
Gesang/Gitarre: Vladimir Prokhorov, Gesang/Gitarre: Julia Yasnogorodska,
Gesang: Alina Belenkova wurden zusätzlich am Klavier von Alexander
Vorobyov begleitet. Viele russische und israelische/jüdische
Lieder begeisterten das Publikum im vollen Gemeindesaal im Simon-Veit-Haus.
3. Mai: „Vergessene Namen" aus 200 Jahren jüdischer
Geschichte in Emmendingen. Die Jüdische Gemeinde Emmendingen
hat in ihrer 200jährigen Geschichte eine Reihe bedeutender
Persönlichkeiten hervorgebracht. Den Spuren von etwa einem
Dutzend von ihnen wurden an diesem Abend durch Pfarrer Karl Günther
dem Publikum näher gebracht.
9. Mai: Inge Auerbach, New York, Lesungen und Zeitzeugengespräch
im Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses. Gemeinschaftsveranstaltung
mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und
dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.

- Brith Mila: Daniel Chernenko und Artur Abramouych mit Rabbiner
Soussan und Kantor Torsten Rottberger und Eltern
Der 17. Mai war ein besonderer Tag für die Jüdische Gemeinde:
2 unserer 8 und 9-jährigen Jungen wurden im Beisein von Rabbiner
Benjamin D. Soussan beschnitten und so in den Bund Abrahams aufgenommen.
Die Brith Mila der beiden wurde entsprechend fröhlich gefeiert.
14. Juni: „Alle sieben Jahre wandelt sich dein Wesen"
Mascha Kaleko. Die jüdische Dichterin wurde vorgestellt von
Ursula Kurze und Ruben Frankenstein. Gemeinschaftsveranstaltung
in dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur und dem
Kulturamt der Stadt Emmendingen.
Im Sommer haben wieder 3 Schülerinnen das Gymnasium mit dem
Abitur verlassen und studieren nun an verschiedenen Universitäten.

- Klezmer-Band „Nechama 2"
16. Juli: Klezmer-Konzert mit Jgor Milstein und seiner Klezmer-Band
„Nechama 2" in der Emmendinger Steinhalle. Das Programm
umfaßte sowohl jiddische als auch hebräische und rumänische
Lieder aus dem Bereich des klassischen Klezmer, aber auch bekannte
Melodien von Georges Gershwin und Vincento Monti. Mit Unterstützung
des Zentralrats der Juden in Deutschland.

- Manana Odischelidze und Ihre Kinergruppe
26. Juli: Die Pianistin und Klavierlehrerin Manana Odischelidze gibt
mit ihren Schülerinnen und Schülern ein Konzert im Gemeindesaal
des Simon-Veit- Hauses. 17. September: Das Klavier-Duo „Rhapsody"
- Marina Kheifets und Anna Yarovaya spielten an diesem Abend ein
absolut excellentes Konzert - zu zweit einem Klavier - Werke von
Mendelssohn-Bartholdy, Gershwin, Piazzolla Grinberg und Rosenblatt.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden
in Deutschland. Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses.
18. Oktober: Zeitzeugengespräch mit Dr. Kurt Maier, Washington:
„Meine drei Stationen - Kippenheim - Gurs - USA". Gemeinschaftsveranstaltung
mit dem Verein für Jüdische Geschichte und Kultur, dem
Kulturamt der Stadt Emmendingen und dem Ökumenischen Bildungswerk
Emmendingen im Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses.
9. November: Gedenkveranstaltung mit der Stadt Emmendingen.
29. November: Peter Pflug erzählt jüdische Märchen
und Geschichten. In Zusammenarbeit mit dem Verein für Jüdische
Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen. Im
Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses.

- Chanukka-Ball
23. Dezember: Chanukka-Ball in der Steinhalle.

- Chanukka-Ball
2007: 14. Februar: Stella Silberstein: „Hotel
Excelsior": Tagebuch einer Spurensuche 1945/46. Vortrag und Lesung
mit Ingeborg Hecht und Ursula Kurze. In Zusammenarbeit mit dem Verein
für Jüdische Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der
Stadt Emmendingen im Gemeindesaal des Simon-Veit-Hauses. 5.
März: „Karlsruhe- Gurs - Izieu": Zeitzeugengespräch
mit Paul Niedermann. In Zusammenarbeit mit dem Verein für Jüdische
Geschichte und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.
15. April: Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstandes der
Jüdischen Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
| Gewählt wurden: |
1. Vorsitzende: |
Frau Ute Teschemacher |
| |
Stellvertreter: |
Herr Jakiv Brontfeyn |
| |
|
Frau Victoria Budyakova |
| |
|
|
| Als Delegierte in den Oberrat der Israeliten Badens: |
| |
|
Frau Ute Teschemacher |
| |
|
Frau Victoria Budyakova. |
10. Mai: Gedenkveranstaltung anlässlich der Bücherverbrennung
am 10. Mai 1933 in der Gedenkstätte „Ehemalige Synagoge
Kippenheim: u.a. liest Ute Teschemacher aus Werken von Mascha Kalecko.
20. Mai: Eröffnung der Ausstellung: „ ..und ich wurde
Ihnen zu einem kleinen Heiligtum.." der Forschungsstelle Bet
Tfila der Hebräischen Universität Jerusalem mit der Technischen
Universität Braunschweig: 16 Holzmodelle deutscher Synagogen
aus 7 Jahrhunderten im Foyer des Rathauses der Stadt Emmendingen.
Eine Gemeinschaftsausstellung der Jüdischen Gemeinde Emmendingen
und der Stadt Emmendingen mit Unterstützung des Zentralrats
der Juden in Deutschland. Ausstellungsdauer bis 13. Juni 2007.
21. Mai: Vortrag: Antisemitismus in der Sowjetunion und die Auswirkungen
auf die heutige Situation in der Ukraine und Russland, von Alexander
Roizen, MA in Zusammenarbeit mit dem Verein für Jüdische
Geschichte und Kultur und des Kulturamts der Stadt Emmendingen.
4.-12. Juli: Unser Mitglied Alisa Goutach nimmt als Mitglied der
deutschen Mannschaft an dem internationalen jüdischen Sportfest,
der „Maccabiade“, in Rom als Mitglied der Tennismannschaft teil.
11. Juli: Vortrag: Else Lasker-Schüler, vorgestellt von Ursula
Kurze und Ruben Frankenstein im Gemeindesaal, Simon-Veit-Haus, Emmendingen.
In Zusammenarbeit mit dem Verein für jüdische Geschichte
und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Emmendingen.

- Übergabe Mahnmal
13. Juli: Übergabe des Mahnmals Emmendingen-Gurs für die
nach Gurs deportierten Emmendingen Juden am Platz der ehemaligen Synagoge
Emmendingen durch Schüler und Lehrer der Gewerblichen Schulen
Emmendingen. 9. Sept.: Tag des offenen Denkmals – Jüdisches
Museum Emmendingen.
Und Vortrag von Itamar Baum: „Geschichte und Bedeutung der Synagoge“.
Gemeindesaal Simon-Veit-Haus, Emmendingen. In Zusammenarbeit mit
dem Verein für jüdische Geschichte und Kultur und dem
Kulturamt der Stadt Emmendingen
21. Okt.: Beginn des Bauchtanzkurses unter Leitung von Karina Gitina
nachdem der Karatekurs beendet wurde.
24. Okt.: Vortrag Monika Miklis MA: Jüdische Sakralkunst.
Gemeindesaal Simon-Veit-Haus, Emmendingen
1.Nov.: Gründung des Jüdischen Lehrhaus Emmendingen mit
den ersten Vorlesungen vom 5. Nov. bis 20. Dezember 2007. Dazu gehören
Vorlesungen/Seminare zu Themen wie „Geschichte der Juden in Deutschland“
(Klaus Teschemacher); Jüdische Philosophie, Jüdische Gebete
(Itamar Baum); Auf den Spuren jüdischer Kunst (Monika Miklis);
Hebräische Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene
(Rivka Hollaender). Ein Gemeinschaftsprojekt der Jüdischen
Gemeinde Emmendingen und des Vereins für jüdische Geschichte
und Kultur.

- Elizabeth Chayes Neiman (Altstimme) und Judy V. Kadar, Harfen
8. Nov. Gedenkveranstaltung der Stadt Emmendingen zur Reichspogromnacht
auf dem Platz der ehemaligen Synagoge. 8. Nov.: Konzert zum
Gedenken an die Reichspogromnacht 1938: Ulrich von Wrochem, Viola
solo, spielt Werke jüdischer Komponisten des 20. Jahrhunderts.
Gemeindesaal Simon-Veit-Haus, Emmendingen. In Zusammenarbeit mit
dem Verein für jüdische Geschichte und Kultur und dem
Kulturamt der Stadt Emmendingen.
18. Nov.: Konzert: Jiddische und jüdische Lieder und Stücke
aus der sephardischen, hebräischen und jiddischen Tradition
vorgetragen von Elizabeth Chayes Neiman (Altstimme) und Judy V.
Kadar, Harfen. Gemeindesaal Simon-Veit-Haus, Emmendingen. Mit Unterstützung
des Zentralrats der Juden in Deutschland.

- Traditioneller Chanukka-Ball
8. Dez.: traditioneller Chanukka-Ball in der Steinhalle zu Emmendingen
mit der Band: „Interforte“. 2008:
Der größte Teil des Jahres 2008 stand unter dem Zeichen
der 60jährigen Geschichte des Staates Israel. Aus diesem Anlass
fanden die JÜDISCHEN KULTURTAGE EMMENDINGEN statt.
19.01.2008: Bar Mizwa von Jonathan Arbely, Emmendingen.

- Purim Disco

- Purim Disco
22.03.2008: Purim Disco im Schlosskeller, Emmendingen.
06.04.2008: Führung durch die Synagoge mit Klaus Teschemacher.

- Synagoge Pforzheim
10.04.2008: Gemeindeausflug nach Pforzheim, Besuch der Synagoge
08.05.2008: Jom Haatzmaut (Isr. Unabhängigkeitstag). Bücher
aus dem Feuer: Lesungen aus Werken von Kurt Tucholsky, Erich Kästner,
Mascha Kaleko, und Isaak Babel.
27.05.2008: Die Kreuzzüge aus jüdischer Sicht, Vortrag
von K. Teschemacher.
12.06.2008: Lieder des Landes meiner Liebe: Portrait der Dichterin
Lea Goldberg. Mit Ruben Frankenstein.

- Workshop

- Workshop
15.06.2008: Von der Windel bis zum Toraband: Workshop für
Kinder ab 6 Jahren. Mit Monika Miklis M.A.
15.06.2008: Die Bundeslade. Vortrag von Jörg Dendl, M.A.
22.06.2008: Schawuoth – Das Fest der Toragebung: Vortrag
mit Rivka Hollaender. Führung durch das Jüdische Museum
Emmendingen. 20.00 h: Jiddische Lieder und Klezmer mit der Gruppe
Kapelje/Freiburg.
25.06.2008: Ich will wohnen im Menschenwort: literarisch-musikalisches
Portrait der Dichterin Rose Ausländer mit Ursula Kunze, Dresden
und Rubek Frankenstein.
01.07.2008: Der neue Jude: Hebräische Literatur im Spiegel
der Israelischen Geschichte. Mit Prof. Dr. Anat Feinberg.
07.09.2008: Europäischer Tag der jüdischen Kultur. Tag
der offenen Tür im Jüdischen Museum Emmendingen. Israelische
Lieder mit Itamar Baum. Die Liturgie des Shabbatg`ttesdienstes mit
R. Hollaender. Jiddische Lieder und Chansons von Georg Kreisler
mit Menachem Amitai (Gesang) und Rimma Vainshtein (Klavier)

- Israelische Nacht

- Israelische Nacht

- Israelische Nacht
20.09.2008: Israelische Nacht: mit der Band Jossif Gorenberg et
Friends (Berlin), Arnold Sarajinski, Pantomime, Bauchtanzgruppe
Salome (Emmendingen)

- Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht

- Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht

- Gedenkveranstaltung Reichspogromnacht
09.11.2008: „Reichspogromnacht“. Gedenkveranstaltung
auf dem Platz der ehemaligen Synagoge, anschließend Konzert
„Jerushalajim shel Zachav“ – Jerusalem aus Gold
mit Dorothea Rieger (Gesang) und David Suchanek (Klavier).
12.11.2008: Lucas Fels (Cello) spielt Werke von Artur Schnabel,
Luigi Dallapiccola und Hermann Lachenmann.
13.11.2008: Vortrag „Jud Süß Oppenheimer“
von Jörg Dendl.
22.11.2008: Judentum im heutigen Deutschland und die Aufgaben des
Rabbiners mit Rabbiner Rabinovitsch.
23.11.2008: Marc Chagall – Vortrag von Tatjana Bobrova.

- Chanukka Ball

- Chanukka Ball

- Chanukka Ball
20.12.2008: Traditioneller Chanukka-Ball in der Steinhalle, Emmendingen.
2009:

- Gedenkveranstaltung anlässich des sog. „Judenedikts“
13.01.2009: Gedenkveranstaltung und Empfang anlässlich des
sog. „Judenedikts“ vom11. Januar 1809: 200 Jahre Oberrat
der Israeliten Badens im Bürgersaal des Alten Rathauses mit
Reden von Ute Teschemacher und Viktoria Budyakova.

- Bar Mizwa

- Bar Mizwa
31.01.2009: Bar Mizwa von Artur Abramovych.
05.02.2009: Warum folgten sie Hitler? – Die Psychologie des
National-Sozialismus. Vortrag von Dr. Stephan Marks, PH Freiburg.
01.03.2009: Einrichtung eines Computerkurses für Senioren.
10 Damen und Herren nehmen unter Leitung unseres Sozialhelfers Maksym
Chernenko daran teil.
25.03.2009: Lebensläufe jüdischer Familien aus Eichstetten
a.K. Forschungsergebnis von Cristina Weibler, Ursula Kügele
und Nadja Kempf.
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